Blockchainbasiertes Lieferketten Management auf der Hannover Messe 2019

1. – 5. April 2019, Halle 2 – Stand A38

Messeshowcase der Kooperationspartner Ernst-Abbe-Hochschule (Jena) und der Join GmbH (Magdeburg) demonstriert Blockchain-basiertes Lieferkettenmanagement auf der Hannover Messe 2019.

Die Zusammenarbeit der Ernst-Abbe-Hochschule (Jena) und der Join GmbH (Magdeburg) adressiert die gegenwärtigen Herausforderungen überbetrieblicher Kooperationen im vernetzten Industriekontext und der allgegenwärtigen Internetwirtschaft. Besonders die Hürden in der Herstellung und Produktverfügbarkeit sowie die Datensensibilität in den überbetrieblichen Geschäftsprozessen der additiven Fertigung können unter Verwendung des Blockchain-basierten Lieferkettenmanagements effizient überwunden werden.

An dem Wissenschaftsstand der Ernst-Abbe-Hochschule in der Halle 2, Stand A38 können Besucher der Hannover Messe 2019 anhand einer Modellfabrik näheres erfahren und testen, wie moderne digitale Lieferketten-Kommunikation und -Transparenz sowie dezentral organisierte Nachvollziehbarkeit schon heute funktionieren kann.

Wie die Kooperation zwischen der Ernst-Abbe-Hochschule und Join entstand

Die aktuelle Kooperation entstand im Rahmen der thüringer Digitalstrategie aus einem Forschungsprojekt. Das dbcp-Verbundprojekt war ein Technologievorhaben im Jahr 2018 am Innovationsstandort Thüringen in dem das Decentralized Business Communication Protocol (dbcp), ein Open-Source Kommunikationsprotokoll entwickelt wurde. Das dbcp ermöglicht einen vollständigen und sicheren Informationsfluss innerhalb von Wertschöpfungsnetzwerken und versetzt jeden Beteiligten in der Lage sich in Echtzeit über den gemeinsamen Wertschöpfungsprozess zu informieren. Neben der Join GmbH und der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAH) waren die LINDIG Fördertechnik GmbH, das Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie (IDMT) und die Duale Hochschule Gera-Eisenach (DHGE) an dem Forschungsprojekt beteiligt.

Labs für Proof-of-Concept Projekte

Um die Potentiale der Blockchain-Technologie in der digitalen Gestaltung von Wertschöpfungsnetzwerken den Unternehmen näher zu bringen, wurden sowohl bei der Join GmbH als auch an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, hier im Rahmen des Nucleus-Verbundprojektes EAH-FSU-Jena, sogenannte Labs initiiert. In diesen Labs haben Unternehmen die Möglichkeiten eigene Anwendungsfälle unter Praxisbedingungen mit einem eingespielten Entwickler-Team zu gestalten und live zu erproben. Besonders Aspekte der Datenhoheit und -Integrität, aber auch Aspekte der Sicherheit und Integration können in kleinen Proof-of-Concept Projekten erforscht werden. Unternehmen haben so die Möglichkeit den dezentralen Ansatz der Blockchain-Technologie für sich zu entdecken.

Bitte vereinbaren Sie vorab einen persönlichen Termin für eine Demonstration des Showcases für Blockchain-basiertes Lieferkettenmanagement auf der Hannover Messe 2019 unter www.join.de/hmi-19

 

Über die Join GmbH

Die Join GmbH schafft smarte Lösungen für unternehmensinterne und -übergreifende Kommunikation und Zusammenarbeit. Das Dienstleistungsportfolio reicht von Datenintegration und Enterprise Search bis hin zu Multi-Projektmanagement und dem digitalen Zwilling von Organisationen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung von praxistauglichen SharePoint- und Office 365-Lösungen und die Beratung rund um den modernen Arbeitsplatz.

Join verfügt über 20 Jahre IT-Projekterfahrung mit breitgefächerten Kompetenzen und Standorte in Magdeburg, Eisenach und Dresden.

Über die Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Die Professur E‐Commerce/E‐Business an der Ernst‐Abbe‐Hochschule (EAH) Jena wurde 2013 von Jenaer Unternehmen der Internetwirtschaft gestiftet. Der Forschungs‐ und Lernschwerpunkt ist die Untersuchung, die Gestaltung sowie die Transformation digitaler Wertschöpfungssysteme basierend auf dem serviceorientierten Paradigma und Internet‐Technologien.

Die intensive Forschung und Entwicklung der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena trägt in großem Umfang zur Stärkung der Thüringer Technologiepotenziale bei. Die Strukturierung der Forschungs‐ und Entwicklungslandschaft der Hochschule in verschiedene Schwerpunktbereiche hat Kompetenzen und Angebote nicht nur konzentriert, sondern auch transparenter gemacht.

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